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„Jeder von uns kann seinen Teil für eine bessere Welt beitragen.”

Hans-Martin Schempp

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Prof. Dr. Ervin Laszlo

Tel.: +49 (0)40 822 90 420
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Web: www.globalmarshallplan.org/index_eng.html

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Global Marshall Plan

Balance the world with an Eco-Social Market Economy

 

Der Global Marshall Plan hat als Ziel eine „Welt in Balance“. Dies erfordert eine bessere Gestaltung der Globalisierung und der weltökonomischen Prozesse: eine weltweite Ökosoziale
Marktwirtschaft. Es geht um einen besseren weltweiten Ordnungsrahmen, eine nachhaltige
Entwicklung, die Überwindung der Armut, den Schutz der Umwelt, Gerechtigkeit und in der
Folge ein neues Weltwirtschaftswunder.

Der Global Marshall Plan umfasst insbesondere die folgenden fünf Kernziele:

 

  • Die Millenniumsziele weiterentwickeln und umsetzen, über das Jahr 2015 hinaus

  • Das 0,7% Ziel verwirklichen und dadurch erforderliche zusätzliche Mittel verfügbar machen (100 - 150 Mrd. US $ jährlich)

  • Faire Besteuerung globaler Wertschöpfungsprozesse, insbesondere im Finanzsektor

  • Faire globale Partnerschaft und wirksame Mittelverwendung - basisorientiert und transparent

  • Einen mit Nachhaltigkeit kompatiblen Ordnungsramen für die Weltökonomie etablieren: Eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft


    Warum brauchen wir einen Global Marshall Plan?


    Die weltweiten Verhältnisse sind ein Skandal. Mit der weitgehend unregulierten Globalisierung und den völlig unakzeptablen Regelungen im Weltfinanzsystem gehen massive und wachsende Armut,Hunger, Ressourcenkonflikte, Nord-Süd-Verteilungsfragen, zunehmende Migration, kulturelle Konflikte, Terror, Kriege, Umweltzerstörung und eine Klimakatastrophe einher. Die heutigen Globalisierungsbedingungen haben negative Folgen für die überwiegende Mehrheit der Menschen - Nachhaltigkeit wird immer schwerer erreichbar.
    Ein entscheidender Hebel für eine Welt in Balance ist ein verbesserter Ordnungsrahmen für die Weltwirtschaft, der die ökonomischen Prozesse mit ökologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Anliegen in Einklang bringt. Wachsendes globales Bewusstsein und damit verbundene gemeinsame Lernprozesse bilden die Basis für faire globale Verträge - im Geiste einer „Weltinnenpolitik“.

     


    Millenniumsentwicklungsziele und weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft


    Der Global Marshall Plan betrachtet die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2000, die von 191 Staaten unterzeichnet wurden, als einen wichtigen ersten Schritt. Bis zum Jahr 2015 und darüber hinaus sollen also die folgenden Ziele erreicht werden:


    Die Millenniumsentwicklungsziele


    1. Extreme Armut und Hunger beseitigen

    2. Grundschulbildung für alle Kinder gewährleisten

    3. Gleichstellung der Frauen fördern

    4. Kindersterblichkeit senken

    5. Gesundheit der Mütter verbessern

    6. HIV/Aids, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen

    7. Ökologische Nachhaltigkeit gewährleisten

    8. Eine globale Partnerschaft für Entwicklung aufbauen

    Zur Schaffung einer Welt in Balance wird eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft mit weltweit verbindlichen sozialen, ökologischen und kulturellen Standards angestrebt. Der Global Marshall Plan kombiniert eine funktionsfähige und kohärente Global Governance Struktur, geeignete Reformen und eine intelligente Kopplung von UN-, WTO-, IWF-, Weltbank- sowie ILO- und UNEP-Regelwerken mit der Aufbringung von zusätzlich 100 Mrd. US$ pro Jahr für die Co-Finanzierung von Entwicklung. Als konzeptionelles Modell für die Verknüpfung von Co-
    Finanzierung mit der Einhaltung von ökosozialen Standards dienen die EU-Erweiterungsprozesse, die aber eine bessere finanzielle Ausstattung erfordern, als dies in der aktuellen Erweiterungsrunde der Fall ist.

    Finanzierung


    Neben der Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen im Agrarsektor, der Etablierung einer besseren Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd in diesem Bereich sowie vernünftigen
    Methoden der Entschuldung finanziell armer und ärmster Länder setzt der Global Marshall Plan auf neue Finanzierungsquellen, die sich aus globalen Wertschöpfungsprozessen speisen und
    somit weder die nationalen Haushalte belasten noch Wettbewerbsverzerrungen verursachen.
    Mögliche Finanzierungsmechanismen sind eine Terra-Abgabe auf den Welthandel, eine Abgabe auf Welt-Finanztransaktionen, der Handel mit pro-Kopf gleichen CO2-Emissionsrechten, eine Kerosinsteuer oder Sonderziehungsrechte beim Internationalen Währungsfonds.

     


    Mittelverwendung


    Ein effektiver Mitteleinsatz für selbstbestimmte Entwicklungswege ist der vielleicht schwierigste Aspekt eines Global Marshall Plans. Konkrete Beispiele sind Mikrofinanzierung, erneuerbare Energien oder die Zusammenarbeit mit einheimischen Entwicklungshelfern.

     


    Die Global Marshall Plan Initiative


    Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik, Medien, Kultur, Wirtschaft und NGOs schlossen sich 2003 zusammen, um einen Beitrag gegen die immer bedrohlicher werdende Schieflage in der
    Entwicklung der Menschheit zu leisten.
    Die Global Marshall Plan Foundation koordiniert den Aufbau der gleichnamigen Initiative, die
    mittlerweile aus einem Netzwerk von über hundert Organisationen sowie zahlreichen Bundesländern und Gemeinden besteht.
    Erfahren Sie mehr über die Global Marshall Plan Initiative.

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